Im Januar 2008 wurde am Bielefelder Siegfriedplatz „GGUM“ – die Galerie Gabriele Undine Meyer eröffnet.

Das Konzept der Galerie liegt in der zeitweiligen Präsentation zeitgenössischer Kunst:
zeitweilig, weil das Ladenlokal überwiegend als Wohnraum dient und gelegentlich in einen Ausstellungsraum verwandelt wird;
Präsentation, weil es vorrangig um das Zeigen und Sehen aktueller Kunst geht und nicht um Verkauf;
zeitgenössisch, weil die Künstlerin Gabriele Undine Meyer (manchmal) eigene Arbeiten und (überwiegend) die ihrer Zeitgenossinnen und -genossen ausstellt.

Die kleine Raumgröße des ehemaligen Ladens für Waagen wird als Chance genutzt: Ausstellungen machen hier eine entschiedene ästhetische Aussage und verlieren sich nicht in überbordenden gestalterischen Ideen. Den Besucherinnen und Besuchern wird jeweils ein „übersichtliches“ künstlerisches Statement angeboten. Das kann im Einzelnen vielfältig und bedeutungsoffen sein, fordert aber in seiner klaren Setzung heraus, statt zu überfordern. Das Konzept geht davon aus, dass in einer solchen ästhetischen Beschränkung oftmals differenziertere Erfahrungen und Wahrnehmungen möglich sind, als in den überladenen Shows der großen Ausstellungsplätze.

In der Regel werden jährlich zwei Ausstellungen gezeigt, in deren Verlauf jeweils größere Veranstaltungen stattfinden - die erste im Frühjahr mit der Veranstaltung "Bielefelder Nachtansichten" und die zweite im Herbst mit ARTUR!, dem Bielefelder Galerie-Hopping.

GGUM
Galerie Gabriele Undine Meyer
Weststr. 66
33615 Bielefeld

Öffnungszeiten während der Ausstellungen:

donnerstags und freitags 16 - 19 Uhr
samstags und sonntags 16 - 18 Uhr

siehe auch: www.gabriele-undine-meyer.de