Gabriele Undine Meyer | Vorübergehende Behausungen | Fotoarbeiten, Objekte

Januar/Februar 2008
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Damit hat die Künstlerin uns visuelles Material geliefert, das uns ein Konzept dafür anbietet, mit den ästhetisch prägenden Situationen von Räumlichkeiten umzugehen, die eng mit unserer Biografie verknüpft sind. Dabei hat sie ihren künstlerischen Raum um eine Dimension erweitert. Da den neuen wie den alten Arbeiten jedoch eine Art Spuk innewohnt, können wir wohl davon ausgehen, dass hier ein Funke für weitere manifeste Ortlosigkeiten gelegt wurde.
Behausungen können nie etwas anderes als vorübergehend sein. Wohl sind sie Vermittler, Gestalter und Manifeste unseres Wesens, haben all diese Qualitäten jedoch nur ob ihrer dynamischen, zeitlich begrenzten Qualität. Sie haben die Kraft, den Spuk auf Menschen zu übertragen und von ihm zu empfangen. Gabriele Undine Meyer macht diese Prozesse manifest. Hier schließt sich der Kreis zu ihren früheren Arbeiten, bzw. streift die Spirale einen Teil, der die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet. Dazwischen richtet sie sich ein und erzählt mit festem Blick ihre Geschichten der Haltlosigkeit.
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Auszug aus der Eröffnungsrede von Daniel Neugebauer, Kunsthalle Bielefeld

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