Gabriele Undine Meyer | Me, Myself, Poosie and I | Multimediainstallation

April/Mai 2010
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Das Selbstportrait „Me, Myself, Poosie and I“ ist hier entstanden in ihrer Galerie GUM, in dem Zimmer also, das ja in Zeiten, in denen hier keine Ausstellungen stattfinden, als Esszimmer ihrer Wohnung genutzt wird, als Wohnraum. In diesem Raum, in diesem Zimmer umkreist sie die prägenden Jahre von Kindheit und Jugend, wie sie in der Einladung zur heutigen Vernissage formuliert. Und in diesem neu geformten Zimmer können wir als Galeriebesucher_innen nun einen fast voyeuristischen Blick in das stilisierte hängende „Kinderzimmer“ werfen, in diese kleine niederrheinische Mansardenwelt, die GUM doch die große Perspektive in die neue Welt eröffnet hat.
Auch an dieser Stelle scheint uns der sezierte Einladungsbrief der Famous Artists School genau das zu dokumentieren: „Du brauchst all die Bilder, die Dich umgeben“, so heißt es da. Von „(…)herrlich aufregend Abenteuer“ ist weiter die Rede – fast wie eine Bildunterschrift der Wandskizzen im „Kinderzimmer“.
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Auszug aus der Eröffnungsrede von Prof. Dr. Fabian Kessl, Universität Duisburg-Essen